VAILE
Mit ihrer Musik folgt die 25jährige Sängerin und Songwriterin
vor allem
einem Anspruch: Die Bilder und die Musik sollen wie sie selbst sein:
In der Stille laut und in der Lautheit still.
Märchenhaft instrumentierte, leise Gedichte neben dem krachenden
Chaos einer hemmungslos rockenden Band- manchmal wechseln die Stimmungen
sogar innerhalb eines Songs.
Das wundert nicht beim Blick auf die Band: Gitarre- Eric Förster,
seit
Jahren festes Mitglied von Kingdom Come. Drums- Manne Uhlig, Drummer
der Gothic Rocker Lacrimosa.
Vaile schreibt ihre Songs am Klavier, logisch daher, dass sie auch
live und im Studio alle Tasten selbst spielt.
Ihr erstes Album kam 2002 auf den Markt. Dabei erlebte sie den klassischen
Newcomer- Horror: eine Woche vor Veröffentlichung ging die damalige
Plattenfirma pleite. Für Vaile Katastrophe und Chance zugleich,
sah sie doch auch die Möglichkeit eines Neubeginns. Gleichgesinnte
fand sie in Gestalt von Nautilus Music, nicht unerfahren im Umgang
mit großen Talenten, sie schrieben und produzierten u.a. den
Titelsong für den Disney Film „Dinosaurier“.
Auf dem Label von Nautilus Music folgte im März 2006 das zweite
Album „Red rain“. Hier unterstreicht sie ihren Stil leiser,
fast „feenhafter“ Songs, die nach Wald und Erde klingen.
Vaile
studierte Schauspiel in Hamburg und New York.
Als Schauspielerin stand sie 2006 in dem Spielfim „Mörderische
Erpressung“ vor der Kamera, der am 11.10. beim Hamburger Filmfest
Premiere hatte. Seine TV Premiere hat er am 3.11. bei ARTE.
Seit Ende Januar ist Vaile in einer Hauptrolle als Musikerin Jessy
in der ARD-Serie "Marienhof" zu sehen. Auch dort ist man
mittlerweile auf Vailes Musik aufmerksam geworden. Im September performte
sie ihren Song „Bleed“ vom aktuellen Album „red rain“.
Im Juni stand Vaile in Saarbrücken für den TATORT „Aus
der Traum“
(Ausstr. ARD 15.10.20.15) vor der Kamera. Sie spielt eine Polizistin
mit einem Doppelleben, im Film singt und performt sie auch den Song
„what if i miss you“ Vaile zu Vergleichen mit den Biografien mancher Kolleginnen, die plötzlich
die Musik in sich entdecken:
"Seit ich denken kann, schreibe und singe ich meine Songs. In ihnen
erzähle ich mein Leben. Das kann man Hören, Fühlen...“
Tatsächlich genügt ein kurzer Moment des Zuhörens, um
zu entdecken- hier sagt jemand mehr, als die übliche Aneinanderreihung
von Pop Platitüden.
Wer die Website von VAILE besucht, wird noch
anderes entdecken.
Dort findet man Bilder ihrer regelmäßigen Rückzüge
in die skandinavische Wildnis. Jedes Jahr im Sommer, allein mit sich,
einem Zelt, zwei Pferden und einem Rucksack voll mit Büchern verbringt
die Westernreiterin mit den Zweitausend Pokalen in der Schrankwand
dort die wichtigsten Monate des Jahres.
In der Einsamkeit findet sie zu sich selbst, dort schreibt sie ihre
Songs.
In Interviews wird sie immer mal wieder von hintergründigen Menschen
gefragt, ob es sich dabei nicht um einen PR Gag handelt.
Dazu findet sich folgendes auf ihrer Homepage:
„Lange habe ich gar nichts davon mit anderen teilen wollen und
jetzt muß ich es verteidigen..Ich würde es ihnen gerne erklären,
ihnen nah bringen. Es ist ganz einfach...wenn man Zuhören kann.“
Deshalb macht Vaile nun auf www.myspace.com/vaileonline erstmalig die
Tagebücher ihrer Reisen öffentlich.
Sie erzählen von Begegnungen mit Elchen, Bären, Schlangen
und jeder Art von Insekten, aber auch von Abenteuern ganz anderer Art:
monatelang nicht zu sprechen und mit keinem Menschen außer sich
selbst in Kontakt zu sein- kurz- Die Entdeckung der Einsamkeit. www.vaile.de
www.myspace.com/vaileonline
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